Konzert am 17.02.1977 in der Stadthalle Offenbach

 

Chicago, ursprünglich The Big Thing, ist eine US-amerikanische Jazzrock-Band, die 1967 in Chicago gegründet wurde.

 


Chicago war eine der ersten Bands, die eine Bläsergruppe integrierte und damit dem rockigen Basisklang eine jazzige Klangfarbe hinzufügte. Eine weitere Besonderheit der Band liegt in dem Umstand begründet, dass alle Bandmitglieder komponieren und somit individuelle musikalische Vorlieben in den Gesamtklang einfließen können. In den 1970ern und 1980ern hatte Chicago etliche Erfolge, darunter I'm A Man (1969), 25 Or 6 To 4 (1970), Saturday In The Park (1972), Feelin' Stronger Every Day (1973), If You Leave Me Now (1976), Hard To Say "I'm Sorry" (1982), You're The Inspiration (1984).


Nach anfänglichen Erfolgen in Chicago unter dem Namen The Big Thing [1] ging die Gruppe 1968 nach Los Angeles und brachte dort 1969 ihr Debütalbum (eine Doppel-LP) unter dem Namen Chicago Transit Authority (kurz CTA) heraus. Die Band taufte sich jedoch bald auf Druck der Verkehrsbetriebe gleichen Namens in Chicago um. Im Lied Someday vom gleichen Album verarbeiten sie die Ereignisse, die zur Anklage der Chicago Seven geführt hatten.

 

 

Das zweite Album (ebenfalls eine Doppel-LP) brachte Chicago den Durchbruch. Aus Chicago II wurden zwei Top-Ten-Hits ausgekoppelt: "Make Me Smile" und "Colour My World". Danach erschienen im Schnitt zwei Alben pro Jahr, jeweils mit dem Bandnamen und einer römischen Ziffer als Titel: Chicago III, Chicago IV, usw.

In der zweiten Hälfte der 1970er bewegte sich die Band weg vom Jazzrock hin zu Balladen. Chicago X (1976) enthielt mit If You Leave Me Now den kommerziell erfolgreichsten Hit der Gruppe. Als Single ausgekoppelt war If You Leave Me Now 1976/77 sechzehn Wochen in der britischen Single-Hitparade. Als 1978 Gitarrist Terry Kath starb, brach die Band fast auseinander. Die römischen Ziffern in den Titeln der Alben wurden durch arabische Ziffern ersetzt. Chicago 16 (1982) wurde das meistverkaufte Album der Band in Deutschland. Es erhielt 1987 Gold. 1985 verließ Sänger Peter Cetera die Band und war später als Solokünstler erfolgreich.

 

In den 1990ern ging der Erfolg zurück, jedoch erhielt die Band 1992 einen Stern auf dem Walk of Fame. Ein 1993 aufgenommenes Album wurde von Warner zunächst nicht veröffentlicht, was zu einem Bruch mit der Plattenfirma führte; 15 Jahre später erschien es 2008 unter dem Namen Stone of Sisyphus bei Rhino.

Nachdem man die Band mehrere Wochen im März und Mai im MGM Grand Hotel von Las Vegas sehen konnte, tourte sie im Juli des Jahres 2006 mit Huey Lewis & the News durch die USA.

Im Jahr 2009 schied Bill Champlin nach 28 Jahren aus der Band aus. Er wurde durch Lou Pardini ersetzt

 

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