Konzert am 07.03.1975 in der Musikhalle Hamburg

Maggie Bell (* 12. Januar 1945 in Glasgow, Schottland) ist eine britische Sängerin, die vor allem mit der Rockband Stone the Crows bekannt wurde.

 

Maggie Bell stammt aus einer musikalischen Familie. Als Teenager sang sie in lokalen Tanzbands. Dabei lernte sie auch den Gitarristen Leslie Harvey kennen. 1967 trafen sie wieder aufeinander, als sie beide mit einer Band in Deutschland unterwegs waren, die in amerikanischen Kasernen auftrat.

1968 gründeten Bell und Harvey die Formation "Power", die in Glasgow recht erfolgreich war und aus der im Jahr darauf Stone the Crows wurde. Die Band brachte zwischen 1970 und 1972 vier Alben heraus, löste sich jedoch 1973 auf, nachdem Harvey im Jahr davor durch einen elektrischen Schlag ums Leben gekommen war.

 

Danach begann Maggie Bell, solo zu arbeiten. Sie nahm zwei Alben in New York auf, die jedoch nie veröffentlicht wurden. Erst der dritte Versuch mit dem neuen Manager Jerry Wexler führte zum ersten, vielgelobten Soloalbum Queen Of The Night (1973). 1975 folgte das zweite Album Suicide Sal.

Nach Jahren auf Tour zog sich Maggie Bell von der Musikbühne zurück. Sie schrieb Filmmusik und kümmerte sich um ihre Familie. In den 1990ern begann sie wieder aufzutreten, u. a. mit der Alex Harvey Band und Chris Farlowe. Außerdem ist sie seit 2006 Mitglied der Band The British Blues Quintet (mit Zoot Money, Frank Diez, Colin Hodgkinson und Colin Allen), von der auch im November 2007 das Album Live in Glasgow (Recorded At The Ferry) erschienen ist.

 

Stone the Crows war eine britische Bluesrock-Band, die 1969 in Glasgow entstand.

Maggie Bell (Gesang) und Leslie Harvey (Gitarre) waren schon als Teenager zusammen in einer Musikgruppe. 1967 trafen sie wieder aufeinander, als sie beide mit einer Band in Deutschland unterwegs waren, die in amerikanischen Kasernen auftrat.

1968 gründeten Bell und Harvey die Formation "Power", die in Glasgow recht erfolgreich war. Weitere Mitglieder waren John McGinnis (Keyboards) und Jimmy Dewar (Bass, Gesang).

Der Manager Mark London wurde auf die Gruppe aufmerksam. Er tat sich mit Peter Grant zusammen, dem Manager von Led Zeppelin, und sie übernahmen 1969 gemeinsam das Management der Band, die ihren Namen in "Stone the Crows" änderte. Colin Allan kam als Schlagzeuger dazu.

Der neue Bandname ging auf einen Ausruf von Peter Grant zurück, als er die Band zum ersten Mal hörte. Stone the Crows ist ein Cockney-Ausdruck der Überraschung, auf deutsch etwa wer hätte das gedacht.

Ihr erstes Album Stone the Crows war 1970 ein Achtungserfolg. Nach dem zweiten Album Ode to John Law (1970) gab es zwei Umbesetzungen: Steve Thompson (Bass) und Ronnie Leahy (Keyboards) kamen für McGinnis und Dewar.

Das dritte Album Teenage Licks (1971) brachte den Durchbruch. Stone the Crows gehörten zu den Top-Acts der Rockfestivals. Maggie Bell wurde mit Janis Joplin verglichen. Dann kam Leslie Harvey 1972 bei den Vorbereitungen zu einem Auftritt tragisch ums Leben: er bekam auf der Bühne einen elektrischen Schlag und starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Peter Green probte als Ersatz für Harvey, sagte aber schließlich ab. Steve Howe von Yes sprang kurzfristig ein, dann übernahm Jimmy McCulloch den Job des Gitarristen. Auf dem nächsten Album Ontinuous Performance (1972) sind sowohl Harvey als auch McCulloch zu hören. Von Stone The Crows gibt es jetzt historische Liveaufnahmen auf DVD, im Rahmen einer Beatclub Edition, die alle Sendungen umfasst. Von ihnen sind insgesamt 4 längere Stücke auf dem 3. Teil "1970-72" zu sehen.

1973 löste sich Stone the Crows jedoch auf. McCulloch ging zu Paul McCartneys Wings, Allen schloß sich Focus an. Maggie Bell startete eine Solokarriere.

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