Procol Harum am 22.1.1973 in der Musikhalle Hamburg

Die Musiker, die sich später fast alle wieder bei Procol Harum zusammenfanden, hatten schon zuvor als The Paramounts einige Beat- und Rhythm and Blues-Singles aufgenommen.

 

 

Gary Brooker und Keith Reid gründeten 1967 Procol Harum. Der Bandname ist wohl die Falschschreibung aufgrund der telefonischen Übermittlung eines Katzennamens "Procul Harum", dessen lateinische Bedeutung "fern von diesen" sein soll (richtig wäre dann wohl "procul his").

 

 

 

Procol Harum waren im Frühjahr 1967 vor allem mit einem Lied bekannt. "A Whiter Shade of Pale", mit einer Pick-Up-Band im Keller einer Methodistenkirche aufgenommen, wurde kurz nach Veröffentlichung 2,5 Mio. Mal verkauft. Dieser Erfolg traf die Autoren Brooker und Reid unvorbereitet. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg dieses Songs hatte das an Johann Sebastian Bach orientierte Hammondorgelspiel von Matthew Fisher. Als Komponisten galten lange Zeit nur Brooker und Reid, bevor Ende 2006 ein britisches Gericht Matthew Fisher einen Teil der Urheberrechte zuschrieb.

 

 

Es folgten weitere Hits wie Homburg und A Salty Dog. Auch in den 1970er Jahren hatten Procol Harum Erfolg, unter anderem mit dem Album Grand Hotel, auf dem Christiane Legrand als Gastsolistin sang.

 

 

Die Besetzung wechselte - bis auf Brooker, Wilson und Reid - häufig. Die Band veröffentlichte bis zu ihrer Auflösung 1977 zehn Alben, darunter Live With The Edmonton Symphony Orchestra. Sie zeichnete sich durch einfallsreiche, oft an klassischer Musik orientierte Kompositionen aus. Daneben finden sich im Werk von Procol Harum aber auch immer wieder Songs, die stark im Blues verwurzelt sind.

 

 

1991 fand sich Procol Harum erneut zusammen, allerdings ohne ihren 1990 verstorbenen Schlagzeuger B. J. Wilson, und ist nach wie vor eine erfolgreiche Live-Band. Auch im Studio wurde die Gruppe wieder aktiv.

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