Konzert am 28.11.1979 im Audimax Hamburg

 

 

 

Seine Eltern zogen mit dem dreijährigen Robert nach Malta, wo er seine Kindheit verbrachte. Musik von Künstlern wie Nat King Cole bis Otis Redding übten den Haupteinfluss auf seine musikalische Karriere aus.

In England gelangte Palmer als Sänger verschiedener Bands zu regionaler Bekanntheit. Größte Bekanntheit erlangte Palmer zu dieser Zeit mit der Band Vinegar Joe, in der er an der Seite von Elkie Brooks als Lead-Sänger fungierte. Nach der Auflösung von Vinegar Joe begannen die erfolgreichen Solokarrieren beider Künstler. Robert Palmer schloss mit Island Records einen ersten Plattenvertrag ab. Hier konnte er seine künstlerische Freiheit ausleben. Sein Debüt Sneakin’ Sally Through The Alley im Jahr 1974 beeindruckte allerdings nur die Kritiker und wurde ein kommerzieller Misserfolg. Auch das folgende Album Pressure Drop (unter Mitwirkung des Motown Bassisten James Jamerson) verkaufte sich nur mäßig. Daher änderte Palmer 1976 für das Album Some People Can Do What They Like die musikalische Richtung und mischte Rock mit Reggae. Damit begann langsam der kommerzielle Erfolg. Mit dem Album Double Fun und der daraus ausgekoppelten Single Every Kinda People gelang ihm 1978 der Durchbruch.

 

Ende 1984 gründete Palmer zusammen mit John Taylor und Andy Taylor von der Band Duran Duran sowie Tony Thompson von Chic die Band Power Station, die Hits wie Some Like It Hot, Communication oder Get It On hatte. Die Band wurde vom Chic-Mastermind und Bassisten Bernard Edwards produziert.

Seinen größten Hit hatte Palmer 1986, als sein Song Addicted to Love es als einzige seiner Singles an die Spitze der Billboard Hot 100 schaffte, sich dort drei Wochen halten konnte und ihm sogar eine Grammy-Nominierung einbrachte. Im Video dazu sieht man Palmer mit einer Band aus fünf Models in schwarzen Miniröcken, die bewusst so ausgewählt wurden, dass sie nicht glaubhaft das Spielen ihrer Instrumente vortäuschen konnten. Ursprünglich hätten die hohen Passagen des Songs von Chaka Khan gesungen werden sollen, was aber durch Differenzen mit ihrer Plattenfirma nicht möglich wurde.

1987 zog Palmer nach Lugano in der Schweiz.

Im Mai 2003 veröffentlichte Palmer sein letztes Album Drive, eine Sammlung von Blues-Interpretationen.

 

Palmer starb am 26. September 2003 in einem Pariser Hotel an einem Herzinfarkt. Er hinterließ zwei erwachsene Kinder, Jim und Jane.

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